Skitour Eggenmandli

Wenn man sich wünschen könnte, welche Bedingungen man auf einer Skitour antreffen möchte, dann würde man womöglich folgendes sagen. Gute Unterlage, am Vortag 20 cm Neuschnee und schönes Wetter. Und genau solche Bedingungen fanden wir heute am Eggenmandli vor. Mit einer optimalen Gruppengrösse von 7 Clubmitgliedern reisen wir nach Attinghausen. Optimal, weil maximal 8 Personen in der kleinen Seilbahn hinauf zum Brüsti Platz finden. Über «Hinter Chulm» gelangen wir mit ein paar engen Spitzkehren wieder auf den breiten Grat zurück. Wir spuren heute fast die gesamte Strecke zum Gipfel hinauf bei herrlichem Wetter und Pulverschnee. Unterhalb des Surenenpasses werden die Spitzkehren nochmals enger, unsere Abstände grösser, das Gelände steiler. Die Wächte vom Surenenpass hinauf zum Gipfel ist auch dieses Jahr recht imposant. Wir fahren hinunter zum Surenenpass wo wir eine längere Pause an der herrlichen Sonne machen. Die Direktabfahrt vom Gipfel wagen wir heute nicht, da bereits zwei kleinere Lockerschneelawinen im Gipfelhang zu sehen sind. Unsere Abfahrt führt uns vom Surenenpass bei herrlichen Pulverschneeverhältnissen hinunter zur Eifrutt und weiter zum Talboden. «Leider» sind wir nun wieder zuvorderst was bedeutet, dass wir den ganzen Weg hinaus zur Waldnacht den Neuschnee vor uns herschieben. Bei der Waldnacht fellen wir nochmals an um zum «Höchiberg» aufzusteigen. Da wir die nächste Talfahrt um 14:30 Uhr erwischen wollen, geht's ohne Pause gleich runter nach Schwandenberg. Stephan eilt voraus, um mittels Telefon unseren «Halt auf Verlangen» anzukündigen. Als die Gondel beim Masten «Schwandenberg» langsamer wird, sind wir immer noch dabei die Skis abzuziehen und erwischen die Gondel in letzter Sekunde. Timing ist eben alles – oder vielleicht doch einfach nur Glück gehabt? Auf dem Heimweg machen wir noch einen Zwischenstopp in Brunnen bei immer noch herrlichem fast frühlingshaftem Wetter.